De-zentral. Facetten des Urbanen 2013/2014

Annual Theme

Mit ökonomischen und demographischen Veränderungen, steigenden Mobilitätspraktiken, Migration und dem Einfluss digitaler Kommunikationtechnologien verändern sich Urbanisierungsweisen und ihre Erscheinungsformen zunehmend. Die Facetten reichen von der informellen Explosionen der Megacities, über Schrumpfungs- und Reurbanisierungsprozesse, suburbane Archipelagos, hin zu einer Auflösung des Stadt-Land-Gegensatzes. Die Diversität und globale Einbettung urbaner Prozesse führt in aktueller Diskussion sogar soweit, Stadt als Untersuchungskategorie in Frage zu stellen, da der Begriff Stadt Phänomene vereint, welche nicht vereinbar sind, und Trennungen zieht, wo Zusammenhänge bestehen (vgl. Brenner/Schmid). Gesetzt den Fall wir folgen diesem Gedanken: Welche neuen Kategorien, welche Zusammenhänge, Zentralitäten und Dezentralitäten geben sich zu erkennen, welche Praktiken, Dynamiken, Herstellungsweisen und Anordnungen lassen sich herausarbeiten wenn wir uns nicht der Stadt, sondern dem Urbanen zuwenden? Im Rahmen des Jahresthemas „de-zentral“ werden wir uns damit auseinandersetzen, wie sich diese Facetten des Urbanen erkennen und beschreiben lassen, was man aus den Prozessen ihrer Entstehung lernen und wie man gestalterisch damit umgehen kann. Im Wintersemester liegt dabei der Schwerpunkt auf Analyse und Forschung, während im Sommersemester eigenständige Projekte der Gestaltung und Planung mit diesen Prozessen entwickelt werden.

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