De-zentral – Facetten des Urbanen. Atlas 2013/2014

Student Projects

„De-zentral, das schien anfänglich selbsterklärend. Zentrum, Peripherie: „- na gut...“. Doch je genauer wir uns mit der Materie auseinandersetzten, desto mehr gerieten wir an Widersprüche. Wir begannen, die Schichten dieses dialektischen Begriffes freizulegen, Relationen und Dynamiken zu beschreiben. Dabei wurde deutlich, dass sich unsere Beobachtungen nicht komplett synthetisieren lassen; manches muss sich widersprechen dürfen, um der Realität gerecht zu werden.
Wir ordnen unseren Atlas deshalb in Episoden, um Theorien am konkreten Gegenstand fruchtbar zu machen und neue Fragen aufzuwerfen. Diese Episoden haben wir in thematisch zusammenhängenden Serien arrangiert. So ergeben sich gedankliche Verwandtschaften, die über unsere jeweiligen Untersuchungsgebiete hinaus weisen.


Wir, die weder Stadt noch Land je kennenlernten, interessieren uns allein für die vielfältigen Orte und ihre Differenzen. Welche historischen TRANSFORMATIONEN, so fragen wir, ließen bestimmte Objekte und Praktiken an einem Ort de-zentral werden? Welche RHYTHMEN und ZUSAMMENKÜNFTE prägen diese Orte? Welche Beziehungsfelder konstituieren ihn und welche ANDERE ORTE werden durch diese als Ort des Anderen ausgeschlossen und doch zugleich einbezogen? Welche Geschichten erzählen wir uns von einem Ort? Welche NARRATIVEN stabilisieren diesen? Und lässt sich all dies auch an, uns vollkommen unbekannten Orten wieder finden?

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Information

Entstanden im Rahmen des Urban Design Project I
de-zentral. Facetten des Urbanen
WS 2013/2014