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- September 1, 2016
Epistemologie der Stadt: Improvisatorische Praxis und gestalterische Diagrammatik im urbanen Kontext
Die verstädterte Welt zeigt sich heute als sozio-materiales Produkt eines mit Unbestimmtheit durchsetzten, raumproduzierenden Handelns. Auffassungen, die noch von einer vorgegebenen und nur noch abzubildenden Stadt ausgehen, greifen längst nicht mehr. In diesem Verlust liegt jedoch die Chance danach zu fragen, wie das neu entstandene epistemologische Feld des Urbanen zum Verhandlungsgegenstand werden kann.
Im Dialog mit wissens- und darstellungstheoretischen Fragestellungen zeigt Christopher Dell, wie das Wissen des Städtischen heute aufzuschließen ist: medial orientiert am Modus einer gestalterischen Diagrammatik und performativ gebunden an eine improvisatorische Praxis. Dabei entsteht ein Anforderungskatalog an die Artikulation von Wissensformen, die nicht feststellen, sondern ermöglichen.
Das Buch ist kritische Analyse und grundlegendes Werk zugleich – es liefert die erste umfassende Rahmung für ein wissenstheoretisch basiertes Verständnis aktueller Stadtforschung.
Dell, C., 2016. Epistemologie der Stadt: Improvisatorische Praxis und gestalterische Diagrammatik im urbanen Kontext (Urban Studies). transcript verlag.
09/2016, 330 Seiten, kart., zahlr. Abb.
ISBN 978-3-8376-3275-0
contributors
2016/2017
Luxury

Spatial Politics of Comfort
The theme of the year for 2016/17 deals with the aspects and perspectives of luxury. In general, luxury is usually associated with a contrast between shortage and excess. This is also true for housing. In this context, we examine Anne Lacaton and Jean-Philippe Vassal’s (2013) hypothesis from the (social) housing theory point of view: “LUXURY is not related to money, but it's the condition of …



