Ein Gespenst geht um in Europa: Die Wohnungsfrage bricht in den letzten Jahren mit Wucht wieder auf. Während ihre Aktualität nicht zuletzt daher rührt, dass sie eine zutiefst soziale Frage ist, erfordert die Wohnungsfrage ein gesamtgesellschaftliches Umdenken hinsichtlich der Versorgung mit, des Verbrauchs und der Verteilung von Wohnraum. Was aber geschieht? Es werden Wohnbauprogramme aufgelegt, Bündnisse geschlossen, gesetzte Zielmarken erfüllt, aber das Bauen scheint an den Bedürfnissen vorbei zu produzieren: „Falsche Wohneinheiten zu falschen Preisen an falschen Orten“ (Glucksberg 2016). Zudem finden sich die Bürger nicht mehr in der Stadtentwicklung wieder, wie zahlreiche Protestbewegungen eindrucksvoll demonstrieren. All dies findet in einem nicht kontextlosen Rahmen statt: so sind schon die Bodenpreise zu teuer, während die Planungsvorschriften alternative Wohnformen auszubremsen scheinen. Was tun? Ist der Selbstbau eine Alternative?
Dell, C., Kniess, B., Peck, D., and Richter, A., 2017: Stadtproduktion. Zwischen Regierungstechnik und Selbstbau. In: Freihaus. Info für gemeinschaftliches und selbstbestimmtes Wohnen, Nr. 22, 2017. Artikel als pdf.







The theme of the year for 2016/17 deals with the aspects and perspectives of luxury. In general, luxury is usually associated with a contrast between shortage and excess. This is also true for housing. In this context, we examine Anne Lacaton and Jean-Philippe Vassal’s (2013) hypothesis from the (social) housing theory point of view: “LUXURY is not related to money, but it's the condition of …