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Jan Holtmann

Lecturer

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Seit der Gründung der Galerie ohne Raum/noroomgallery (1996) steht die Frage des Verhältnisses von Kunst und ihrem Medium im Zentrum verschiedener Projekte. Hier entwickelt Jan Holtmann Präsentations- und Vermittlungsformen jenseits des White Cube und sucht dafür jeweils den die Idee verstärkenden und tragenden Ort: Das Hotelzimmer genauso wie die Bibliothek oder den Wartesaal, das Panoptikum, das Theater oder den Kunstverein. Zunehmend wird diese Beziehung von Kunst und ihrem Träger durch Verortung oder Kooperation von Kunst in und mit anderen gesellschaftlichen Feldern untersucht. 

Dabei ist Jan Holtmann eben kein Galerist/Kunsthändler, sondern ein Intendant von Situationen, der in jeder Produktion unterschiedliche Rollen einnimmt: 
Kurator und Messenger der artgenda 2002 (Biennale im baltischen Raum), KunstHasserStammTisch-Bruder (seit 2006), Leiter des IBA Labor Kunst & Stadtentwicklung (2007-10),  Herausgeber der HarbourMass – einer Zeitung aus der HafenCity für die HafenCity (2009), Agent des AiC – Art in Company - Kunst in der Firma/Kunst in Gemeinschaft (seit 2009), Präsident des Kunst & Sportvereins – KuS Wilhelmsburg (2010), Direktor des openroom-artisthotels (2011), Fernsehkurator für die Konspirativen Küchenkonzerte bei ZDF-Kultur (2011/12), Direktor des „Größten Hotels der Stadt - eine Stadt besucht sich selbst“ (in Köln 2013 und in Hamburg 2014), Chef de rang im Restaurant Olympia (2015), Croupier im Casino Utopia (2016), Träger des Hamburger Hutladens (2017-2019), Hörspielautor von „Kunst Packen“ (2021).